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HERZ TopFit? Mach Mit!

Unter diesem Motto fand an der Deutschen Sporthochschule Köln am 29. Mai 2010 ein Aktionstag statt für Herzpatienten und solche, die keine werden möchten.
Initiiert wurde die Veranstaltung vom Förderverein des Herzzentrums Köln e.V. bzw. dem „Harry-Blum-Fonds“ im Förderverein sowie dem Kardiologischen Kompetenznetz Köln e.V. (KKK).

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Etwa 300 Interessierte informierten sich, wie das „Supermedikament“ Sport, in welcher Dosis und in welcher Form der Gesundheit zuträglich ist durch Vorträge und einer Podiumsdiskussion, an der neben den Organisatoren Dr. Christine Graf (DSHS Köln und Förderverein), Dr. Ady Osterspey und Professor Hans Wilhelm Höpp (KKK), Carola Blum (Schirmherrin des „Harry-Blum-Fonds“), Professor Jan Brunkwall (Direktor der Gefäßchirurgie), Dr. Helge Knigge (DSHS Köln) und Rolf Kilzer (Geschäftsführer des StadtSportBundes Köln e.V.) beteiligt waren.

Hörsaal mal anders: Kardiologe PD Dr. Osterspey und Schirmherrin Carola Blum bei der „Bewegungspause“

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Was zunächst theoretisch vermittelt wurde, folgte dann aktiv, zuerst mit lateinamerikanischen Rhythmen der Sportlehrerin Angela Orozco-Dittrich im Hörsaal, später in der Halle und der freien Natur.

Zahlreiche Besucher nutzen auch das Angebot einer ausführlichen Ernährungsberatung oder das einer Fußanalyse mit Beratung zu richtigem Schuhwerk durch die Firma ASICS. Auch in diesem Jahr unterstützte die AOK Rheinland Hamburg und der Apothekerverband Köln die Veranstaltung sowie die Medifitreha und SPORT und BUCH Strauß.

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Die Botschaft der Veranstaltung „Macht mit – bewegt Euch und das mit Spaß“ wurde ebenso mit Applaus aufgenommen, wie der ernste Hinweis auf eine rasche und frühzeitige Reaktion bei möglichen Herzbeschwerden: „Zeit ist Herzmuskel“. Daneben betonte Professor Höpp die flächendeckende Verteilung von Defibrillatoren in den Filialen der Sparkasse KölnBonn und unterstrich, dass damit nicht nur Überleben gesichert, sondern auch die Minimierung schwerwiegender Folgeerscheinungen erreicht wird, z.B. wenn bei einem Herzstillstand eine zu lange Zeitverzögerung besteht. Nichts ist falscher als nichts tun, so der Leiter des defiKöln Projektes. Und das trifft aber auch für die Bewegung zu. Am besten ist daher, so Carola Blum, ein frühzeitiger Start mit vorbeugenden Maßnahmen, der laut Dr. Osterspey mit der Geburt beginnt und bis zum letzten Tag Gültigkeit hat. Eine Teilnehmerin brachte es zum Abschluss auf den Punkt „Lebensstiländerung ist Rohrfrei für die Gefäße!“


Auf der Suche nach passenden (Herz-)Sportgruppen unterstützen der Förderverein Herzzentrum Köln e. V. (Tel. (0 22 1) 37 64 66 50) und der StadtSportBund Köln e.V.

 

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