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Herzschrittmacheroperation

Vielleicht tragen Sie bereits einen Schrittmacher oder sollen bald ein solches Gerät bekommen. Der folgende Text soll als Information für alle Patienten dienen, die bereits einen Schrittmacher haben oder einen solchen benötigen. Über 1 Millionen Menschen in der Welt leben mit einem Schrittmacher. Vielleicht gehört auch jemand aus Ihrem Bekanntenkreis dazu, ohne das Sie es jemals gemerkt haben? Auf den folgenden Seiten erfahren Sie viel wissenswertes über das Herz und den Schrittmacher. Falls Sie darüberhinaus noch weitere Fragen haben, wird ein Arzt aus unserem Team Ihnen gerne weiter helfen.

Das Herz und seine Funktion

Das Herz ist ein Hohlmuskel, der das Blut gleichmäßig durch den ganzen Körper pumpt. Das Blut liefert Sauerstoff und Nährstoffe zu allen Organen und Körperteilen und transportiert die Abbauprodukte weg. Das Herz besteht aus einer rechten und einer linken Hälfte, wobei jede Herzhälfte wiederum aus Vorhof sowie Herzkammer besteht.

Die Pumpfunktion des Herzens kommt folgendermaßen zustande: Zunächst zieht sich die Muskulatur der beiden Vorhöfe zusammen und drückt das Blut in die darunterliegenden Herzkammern. Dann zieht sich die Muskulatur der Herzkammern zusammen und preßt das Blut Richtung Lunge und Körper. Dies geschieht über 100.000 mal pro Tag. Der natürliche Taktgeber des Herzens ist der sogenannte Sinusknoten. Er besteht aus einer Gruppe von spezialisierten Zellen im rechten Vorhof und sendet kleine elektrische Impulse aus. Diese Impulse gelangen über besonders leitfähige Faserbündel zu beiden Vorhöfen und bewirken dort ein Zusammenziehen der Muskeln. Von den Vorhöfen werden diese Impulse über den sogenannten AV-Knoten an beide Herzkammern weitergeleitet. Dadurch kann sich die Muskulatur der Herzkammern zusammenziehen und das Blut in den Kreislauf auswerfen. Ein gesundes Herz schlägt normalerweise 60 bis 100 mal pro Minute. Benötigt der Körper bei Anstrengung oder Aufregung mehr Sauerstoff, so reagiert der Sinusknoten darauf, in dem er vermehrt Impulse aussendet und damit die Herzfrequenz steigert.

Herzrhythmusstörungen

Wie die Voruntersuchungen bei Ihnen ergeben haben, ist bei Ihnen die Herzschlagfolge zeitweilig so verlangsamt oder unregelmäßig, daß die Leistungen des Herzens für die Durchblutung von Gehirn und der übrigen Organe nicht ausreicht. Wenn das Herz zu langsam schlägt und den Körper nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt, oder die Herzfrequenz bei Belstung nicht mehr entsprechend ansteigt, spricht man von einer Bradykardie. Anzeichen für eine Bradykardie sind Schwindelanfälle, Bewußtlosigkeit, schnelle Erschöpfung, Kurzatmigkeit oder schnelle Abgeschlagenheit. Lebensgefahr besteht besonders dann, wenn das Herz eine längere Zeit aussetzt. Im folgenden werden kurz die drei häufigsten Formen von bradykarden Herz-Rhythmusstörungen angesprochen. Syndrom des kranken Sinusknoten: Der Sinusknoten gibt zu wenige oder zu unregelmäßige Impulse ab und bei Belstung erfolgt keine angemessene Steigerung des Herzfrequenz. Leitungsblock oder AV-Block: Der Sinusknoten arbeitet normal. Es werden jedoch nur wenige, unregelmäßige oder gar keine Impulse über den AV-Knoten auf die Kammern übergeleitet. In diesem Fall stellt sich durch die Herzkammern meist ein sehr langsamer, aber lebenserhaltender Ersatzrhythmus ein. Bradyarrhythmia absoluta: Diese Herzrhythmusstörung wird häufig im Zusammenhang mit anderen schwerwiegenden organischen Herzschädigungen wie Herzklappenfehler oder Verengungen der Herzkranzgefäße beobachtet. Der Herzschlag ist unregelmäßig und so langsam, daß Schwindelanfälle und sogar Bewußtlosigkeit auftreten können.

Diese Störungen kann ein Schrittmachersystem beheben. Der Schrittmacher kann das Reizleitungssystem des Herzen und die Reizbildung weitgehend ersetzen. Er sendet Impulse aus und verhindert so, daß die Herzschlagfolge zu gering wird.

Die Funktion des Schrittmachers

Ein Schrittmacher ist ein elektrischer Impulsgeber, der normalerweise direkt unterhalb des Schlüsselbeins operativ in eine kleine Hauttasche eingesetzt wird. Das Gehäuse ist aus besonders gewebefreundlichen Titan gefertigt. Es beinhaltet eine Litium-Ionen Batterie und einen elektronischen Schaltkreis. Der Schaltkreis funktioniert wie ein winziger Computer, der die elektrischen Impulse, die an das Herz abgegeben werden, erzeugt und zeitlich steuert. Moderne Herzschrittmacher richten sind bei der Impulsabgabe nach den Bedürfnissen des Herzens. Sie beobachten das Herz und treten erst dann in Aktion, wenn der Eigenrhythmus des Herzens zu langsam wird. Je nach Typ wird der Schrittmacher durch ein oder zwei isolierte Leitungen mit dem Herzens verbunden. Diese sogenannten Elektroden sind extrem flexibel und dadurch unempfindlich gegenüber Biegungen und Verdrehungen bei Körperbewegungen. Diese Elektroden übertragen die elektrischen Impulse des Herzschrittmachers auf den Herzmuskel und melden umgekehrt die Eigenaktivitäten des Herzens an die Elektronik des Schrittmachers zurück. Alle modernen Herzschrittmacher sind außerdem programmierbar. Dadurch kann der Herzschrittmacher auf Ihre ganz persönliche Bedürfnisse eingestellt werden. Sollte sich Ihr Krankheitsbild oder die Anforderungen an den Schrittmacher ändern, können wir bei einer Kontrolluntersuchung die Funktionsweise des Schrittmachers daran anpassen. Eine erneute Operation ist dazu nicht notwendig.

Herzschrittmachertypen

Welchen Herzschrittmacher Sie erhalten, richtet sich nach der Art Ihrer Herzrhythmusstörung. Herzschrittmacher, die nur eine Elektrode benötigen nennt man Einkammerherzschrittmacher. Je nach Art Ihrer Herzerkrankung wird die Elektrode entweder im rechten Vorhof oder in der rechten Herzkammer verankert. Hier kann der Herzschrittmacher nun Ihre Herzaktionen wahrnehmen und Impulse abgeben. Ein Zweikammerherzschrittmachersystem erfordert zwei Elektroden. Eine Elektrode liegt im rechten Vorhof, die andere in der rechten Herzkammer. Zweikammerherzschrittmacher nehmen die herzeigenen Aktionen im Vorhof sowie der Herzkammer wahr und geben, falls erforderlich Stimmulationsimpulse an Vorhof und Herzkammer ab. Bei einigen speziellen Herzschrittmachertypen ist nur eine einzige Elektrode notwendig, obwohl es sich um einen Zweikammerherzschrittmacher handelt. Diese Elektrode überwacht gleichzeitig die Aktionen von Vorhof und Herzkammer, kann jedoch elektrische Impulse nur in die Herzkammer abgeben.

Außerdem gibt es noch s.g. frequenzadaptive Herzschrittmacher. Diese Schrittmacher können automatisch die Zahl der abgegebenen Impulse an die jeweilige körperliche Aktivität anpassen. Diese Schrittmacher besitzen einen speziellen Sensor, der Veränderungen in Ihrem Körper wie z. B. Bewegungen oder Atemtätigkeit, wahrnehmen und die Herzfrequenz entsprechend steigern. Bei körperlichen Aktivitäten wie Treppensteigen, Laufen, Schwimmen und Gymnastik erhöht der Herzschrittmacher automatisch die Herzfrequenz. Wenn Sie ruhen oder schlafen, wird die Herzfrequenz automatisch herabgesetzt.

Die Herzschrittmacheroperation

Herzschrittmacheroperationen sind vergleichsweise kleine und unkomplizierte chirurgische Eingriffe. In der Regel reicht eine örtliche Betäubung aus. Vor dem Eingriff werden Sie von uns eingehend informiert und aufgeklärt. Mögliche Komplikationen müssen vor dem Eingriff angesprochen werden. Wie bei jedem ärztlichen Eingriff ist auch vor einer Schrittmacherimplantation Ihr schriftliches Einverständnis notwendig. Durch einen kurzen Hautschnitt unterhalb des rechten oder linken Schlüsselbeines wird eine Vene eröffnet. Durch die wird ein dünnes Kabel (Elektrode) behutsam bis ins Herz vorgeschoben. Die Spitze der Elektrode wird im Inneren des Herzens fest an der Herzwand verankert. Bei einem Zweikammersystem wird die zweite Elektrode auf dem gleichen Wege ins Herz eingeführt. Unter Röntgenkontrolle wird nun die bestmögliche Lage der Elektrode überprüft. Anschließend werden die Elektroden ausgemessen. Gute Messwerte versprechen eine lange Lebensdauer des Schrittmacheraggregates. Das Herzschrittmacheraggregat wird nun mit den Elektroden verbunden. Nun wird eine kleine Tasche unter der Haut gebildet. Trotz der örtlichen Betäubung kann es hierbei zu einem leichten Ziehen oder Druckgefühl kommen. Der Schrittmacher und die Elektroden werden nun sorgfältig in die neu geschaffene Batterietasche eingebettet. Anschließend wird der Hautschnitt vernäht und steril verbunden.

Mögliche Komplikationen

Den Erfolg einer Behandlung und die absolute Risikofreiheit kann kein Arzt garantieren. Die Einpflanzung eines Herzschrittmachers gehört zu den kleineren chirurgischen Eingriffen, deren Gefahren gering sind. Sollte nach der Operation ein größerer Bluterguß entstehen, muß das Wundgebiet evtl. erneut freigelegt werden, um die Blutung zu stillen. Eine Wundinfektion kann den Wechsel des gesamten Schrittmachersystems einschließlich der Schrittmacherelektroden erforderlich machen. Weiterhin kann es zu einer Verlagerung des Elektrodenkabels kommen. In diesem Fall spricht das Herz nicht mehr auf den Schrittmacher an. Das Kabel muß dann erneut plaziert werden. Beim Einführen der dünnen Elektroden in die rechte Herzkammer kann es zu einer Reizung des Herzens kommen. Hierbei kann es in sehr seltenen Fällen zu einem s.g. Kammerflimmern mit nachfolgender Bewußtlosigkeit kommen. Sehr selten sind Komplikationen durch die Überempfindlichkeit gegen das bei der Operation verwendete Medikament für die örtliche Betäubung. Ebenfalls sehr selten sind die Bildung von Blutgerinnseln und Schlagaderverschlüsse durch verschleppte Gerinnsel. Nach der Operation wird ein Röntgenbild angefertigt, um die Lage des Schrittmachers und der Elektroden im Herzen zu dokumentieren. Außerdem wird eine Schrittmacherkontrolle mit einem speziellen Programmiergerät durchgeführt. Unmittelbar vor der Entlassung aus dem Krankenhaus wird Ihnen ein Herzschrittmacherausweis ausgehändigt. Dieses Dokument enthält genaue Angaben über Funktion und Fabrikat des Schrittmachers. Diesen Herzschrittmacherausweis sollten Sie immer bei sich tragen und vor allem bei jeder vereinbarten Kontrolluntersuchung mitbringen.

Nachsorge und Überwachung des Herzschrittmachers

Regelmäßige Nachsorgeuntersuchungen sind bei jedem Herzschrittmachersystem notwendig. Bei jeder Kontrolluntersuchung wird die Funktion Ihres Herzschrittmachers genau untersucht. Dadurch können frühzeitig Veränderungen Ihres Krankheitsbildes erkannt werden. In diesem Fall kann der Herzschrittmacher Ihren individuellen Bedürfnissen entsprechend umprogrammiert werden. In den von uns implantierten Schrittmachertypen kommen modernste Litium-Ionen-Batterien zum Einsatz. Wie bei jeder Batterie wird sich allerdings nach Jahren die Kapazität erschöpfen und der Herzschrittmacher muß ausgetauscht werden. Bei den modernen Herzschrittmacherbatterien kann eine Erschöpfung der Batterie frühzeitig erkannt werden und ein Austausch des Herzschrittmachers veranlaßt werden. Bei jeder Kontrolluntersuchung wird die Schrittmachertasche auf mögliche Druckstellen und Entzündungen untersucht. Außerdem wird ein EKG aufgezeichnet. Die Funktion des Herzschrittmachers und der Ladestatus der Batterie wird bei jeder Kontrolluntersuchung überprüft. Falls notwendig kann der Herzschrittmacher umprogrammiert werden um Ihren speziellen Bedürfnissen noch besser entsprechen zu können. Diese Umprogrammierung wird von außen mit einem speziellen Programmiergerät ohne eine erneute Operation durchgeführt. Die weiteren Kontrollen erfolgen bei uns zwei Monate nach der Implantation und schließlich in 6-monatigen Abständen. In einzelnen Fällen, speziell bei Kindern, können auch kürzere Abstände zwischen den Kontrollen notwendig sein. Die Schrittmacherkontrollen finden in unserer Klinik immer Dienstags statt. Wir bitten Sie mit unserer Herzschrittmacherambulanz einen Termin zu vereinbaren. Die Telefonnummer lautet: 0221/ 478-4674.

Funktionsdauer und Austauschoperation

Moderne Schrittmacher sind so konzipiert, daß sie mehrere Jahre ihren Dienst verrichten. Außerdem wird eine Erschöpfung der Batterie frühzeitig angezeigt. Zwei Monate nach der Einpflanzung Ihres Herzschrittmachers können wir Ihren Herzschrittmacher energiesparend einstellen. Dann können wir auch ungefähr eine Funktionszeitabschätzung vornehmen. Als Zeichen für eine nahende Batterieerschöpfung ändert der Herzschrittmacher automatisch und frühzeitig seine Stimmulationsfrequenz. Bei der Schrittmacherkontrolle kann diese Frequenzänderung leicht erkannt werden. Sollten die Kriterien für einen Schrittmacheraggregatwechsel erreicht sein, werden wir mit Ihnen einen Operationstermin vereinbaren. Im Falle eines Austausches wird der alte Herzschrittmacher bei uns im Krankenhaus durch einen neuen Herzschrittmacher ersetzt. Da die Batterie aus Sicherheitsgründen im Herzschrittmachergehäuse integriert ist, kann sie nicht getrennt erneuert werden. Es wird also immer das gesamte Herzschrittmacheraggregat ausgetauscht. Die Schrittmacherelektroden können jedoch in der Regel belassen werden. Bei jedem Schrittmacheraggregatwechsel werden jedoch die Elektroden genaustens überprüft und kontrolliert. Über die Jahre kann es in seltenen Fällen zu einem Bruch der Schrittmacherelektroden kommen. Auch die Erschwerung der Impulsleitung sind möglich. In solchen Fällen müssen die Elektroden erneuert werden. Aus den o.g. Gründen sollten Sie daher die Termine der Nachsorgeuntersuchungen genauestens einhalten. Achten Sie auf körperliche Veränderungen, die eine medizinische Untersuchung mit Schrittmacherkontrolle erforderlich machen könnten. Benachrichtigen Sie uns direkt wenn folgende Symptome auftreten:

  • Schwindelanfälle
  • Bewußlosigkeit
  • Herzstolpern
  • Herzrasen
  • Atembeschwerden,
  • Brustschmerzen
  • Anschwellen der Arme oder Beine
  • Fieber im Zusammenhang mit einer starken Rötung und/oder Schmerzen an der Implantationsstelle.

Die Telefonnummer unserer Poliklinik lautet: +49 (0)221 478-4674

Leben mit dem neuen Herzschrittmacher

Sie werden überrascht sein wie schnell Sie sich von einer Herzschrittmacheroperation erholen. Direkt nach der Operation können noch in der Nähe der Operationsstelle geringfügige Beschwerden auftreten. Jedoch drei Monate nach dem Eingriff sind Störungen kaum mehr zu erwarten.

Mit dem neuen Herzschrittmacher können Sie wieder ein ganz normales Leben führen. Sie können sich alles zutrauen, was Ihr persöhnliches Wohlbefinden nicht beeinträchtigt. Im Zweifelsfall und bei speziellen Fragen zu Ihrem Herzschrittmacher können Sie sich vertrauensvoll an uns wenden.

Was Herzschrittmacherpatienten beachten sollten

Ihr Herzschrittmacher ist gegen eine Beeinflußung durch elektrische Geräte besonders abgesichert. In ganz seltenen Ausnahmefällen können Geräte mit einem sehr starken elektromagnetischen Feld Störungen der Schrittmacherfunktion verursachen. Anzeichen für eine mögliche Störung können Herzklopfen, Herzstolpern oder ein Schwindelgefühl sein. In solchen Fällen sollten Sie sich von der Störquelle entfernen oder das betreffende Gerät ausschalten. Ihr Herzschrittmacher wird danach wieder normal arbeiten. Die meisten elektrischen Anlagen und Geräte im Haushalt und Freizeit sind derart geschützt, daß sie keinen Einfluß auf Ihren Herzschrittmacher ausüben können.

Spezielle Geräte, die sehr starke Magnete oder Transformatoren enthalten:

  • Mobiltelefone (C-Netz, D-Netz, E-Netz, UMTS). Falls Sie sich solch ein Mobiltelefon anschaffen wollen oder bereits eines besitzen, sollten Sie sich mit uns in Verbindung setzen. In unserer Herzschrittmacherambulanz können wir prüfen ob Ihr Mobiltelefon Einflüsse auf Ihren Herzschrittmacher hat.
  • Flughafensicherheitsanlagen. An den meisten Flughäfen werden spezielle Metalldetektoren zum Aufspüren von Waffen eingesetzt. In der Regel haben diese Detektoren kein Einfluß auf Ihren Herzschrittmacher. An manchen Flughäfen sind spezielle Warnsymbole (siehe Abbildung) angebracht. Bitte melden Sie sich in diesem Fall zur Vorsicht beim Sicherheitspersonal und zeigen Sie Ihren Herzschrittmacherausweis.
  • Diebstahlsicherungsanlagen. Diese Anlagen befinden sich oft in Warenkaufhäusern und Bibliotheken. Diese Geräte sind meist im Eingangsbereich angebracht und sehen wie kleine Raumteiler aus. Normalerweise beeinflußen auch diese Geräte Ihren Herzschrittmacher nicht. Zu Ihrer Sicherheit sollten Sie jedoch diesen Bereich zügig durchschreiten.
  • Medizinische Untersuchungen und Eingriffe. Bei jeder medizinischen Untersuchung sollten Sie stets das medizinische Personal und speziell den behandelnden Arzt informieren. Zeigen Sie Ihren Herzschrittmacherausweis vor. Die meisten medizinischen Untersuchungen und Eingriffe haben keine Auswirkungen auf die Funktion Ihres Herzschrittmachers. Untersuchungen mit Hilfe der Magnetresonanztomographie (Kernspintomographie) sollten bei Herzschrittmacherpatienten jedoch nur in Ausnahmefällen vorgenommen werden. Solchen Untersuchungen dürfen nur unter der Aufsicht eines Kardiologen durchgeführt werden. Das starke Magnetfeld könnte den Herzschrittmacher beeinflußen und sogar beschädigen.
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