AG Langebartels
Herzchirurgische Intensivtherapie
Die Arbeitsgruppe von Dr. Langebartels und Univ.-Prof. Dr. Wahlers befasst sich mit der wissenschaftlichen Aufarbeitung spezieller intensivmedizinischer Krankheitsbilder und Ihrer klinischen Relevanz für die besondere Gruppe der herzchirurgischen Patienten. Die in unseren Untersuchungen gewonnenen Erkenntnisse fließen unmittelbar in die Behandlung und Betreuung unserer Patienten ein. Neben verschiedenen intensivmedizinischen Studienprojekten, lassen sich folgende klinisch-wissenschaftlichen Schwerpunktthemen beschreiben:
• Neurologisches Outcome, neurologisches Monitoring und Evaluatiuon neurospezifischer Serum-Marker bei Patienten nach kardiochirurgischem Eingriff
• Invasive und nicht invasive Beatmung und Langzeitbeatmung, percutane Tracheotomieverfahren, Beatmungsentwöhnung (Weaning)
• Validierung hämodynamischer Messverfahren beim kardiochirurgischen Patienten und Einsatz des TEE auf der Intensivstation.
Aktuelle klinische Forschungsprojekte:
Perioperative Bestimmung der neuronenspezifischen Enolase (NSE), Protein S100, BNP, MMP im Vergleich zu neurokognitiven Testverfahren bei Eingriffen mit HLM und ohne HLM
Postoperative Evaluation laborchemischer Marker im Verhältnis zu elektrophysiologischen (BIS, EEG, EP) und bildgebenden Verfahren bei Patienten mit protrahiertem neurologischem Verlauf nach herzchirurgischem Eingriff
Entwicklung eines Gefäß- und Kreislaufsimulators zur Kreislaufsimulation am Assist-system, IABP und ECMO
Klinische Studie zur Ermittlung des perioperativen Blutverlustes und Blutproduktbedarf bei herzchirurgischen Patienten
Vorhersagewert des postoperativen EKG nach operativem Aortenklappenersatz im Bezug auf die Inzidenz einer notwendigen Schrittmacherimplantation
Vergleich verschiedener hämodynamischer Meßmethoden zur Bestimmung des kontinuierlichen Herzzeitvolumens bei minimal-invasiven herzchirurgischen Operationstechniken. „Welches Verfahren zu welchem Zeitpunkt“


